John Wayne

Name:Marion Michael Morrison

Alias:John Wayne

Geboren am:26.05.1907

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

Geburtsort:Winterest (USA).

Verstorben am:11.06.1979

Todesort:--

Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur war der Prototyp des Westernhelden. Ausgestattet mit den Tugenden eines amerikanischen Pioniers, verkörperte er mit Pathos und Patriotismus den Rancher, Sheriff oder den Offizier der Kavallerie. Mit dem Klassiker "Höllenfahrt nach Santa Fé" (1938) feierte er seinen Durchbruch. Zugleich leitete John Wayne damit die Blüte des Western-Genres ein. Mit Werken wie "Red River" (1948) oder "Der schwarze Falke" (1956) wurde er international zum Star. Ab den 1960er Jahren folgten auch Rollen in Kriegs- und Abenteuerfilmen wie "Die grünen Teufel" (1967). 1970 wurde er für "Der Marshall" mit dem "Oscar" für die beste Hauptrolle ausgezeichnet. Zu seinen größten Erfolgen zählen weiter Genreklassiker wie "Ringo" (1939) oder "Rio Bravo" (1959)...
John Wayne wurde am 26. Mai 1907 in Winterest im US-Bundesstaat Iowa geboren.

John Wayne, mit bürgerlichem Namen Marion Michael Morrison, besuchte die Glendale High School in Kalifornien und studierte Jura und Volkswirtschaft an der Universität Süd Kalifornien in Los Angeles. Während seiner Studentenzeit machte er als Football-Spieler eine gute Figur. Wayne interessierte sich schon früh für den Film und arbeitete als Statist. Als der große Regisseur John Ford auf ihn aufmerksam wurde, verschaffte er ihm erste Filmrollen und engagierte Wayne 1930 für die Hauptrolle in "The Big Trail". Mit diesem Film begann die Karriere von John Wayne, obgleich er schon seit Mitte der 1920er Jahre vor der Kamera stand. Er drehte in den folgenden acht Jahren 80 Filme und schaffte 1939 den internationalen Durchbruch in dem Klassiker "Höllenfahrt nach Santa Fé". Wayne wurde der Western-Schauspieler schlechthin und hatte Rollen in zahlreichen weiteren Filmen.

Wayne stand für ein starkes Amerika mit strenger Hand und Prinzipen ein. So beteiligte er sich am Wahlkampf des erzreaktionären Senators Barry Goldwater aus Arizona. Beide verachteten John F. Kennedys liberales Denken und waren bekennende Militaristen und Nationalisten. Und beide waren Gegner der Emanzipation sowie Befürworter der Afroamerikaner-Rassentrennung. Wayne sah sich indes selbst als schlagkräftig und bibelfest, wie in seinen Filmen. Er war mit seinen 1,92 Meter die Verkörperung amerikanischer Größe. Wayne war dreimal verheiratet, immer mit Lateinamerikanerinnen, die ihm insgesamt sieben Kinder schenkten. Neben seinem Superstar-Dasein hatte Wayne gemeinsam mit seinem ältesten Sohn die eigene Produktionsgesellschaft "Batjac". Vor allem in den Produktionen dieser Firma präsentierte sich Wayne gerne als Held und Retter des amerikanischen Rechts, der Freiheit und des Stolzes. Wayne war Kettenraucher und entging 1963 nur knapp dem Krebstod. Ein Lungenflügel musste ihm entfernt werden; er lebte rauchfrei weiter. Doch 15 Jahre später brach die Krankheit erneut aus.

Im Jahr 1969 bekam John Wayne einen "Oscar" in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" für seine Darstellung in dem Westernstreifen "Der Marshall". Nach genau 50 Jahren beendete John Wayne 1976 seine Filmkarriere mit dem melancholischen Spätwestern "The Shootist – Der letzte Scharfschütze", in dem er selbstironisch, selbst an Krebs erkrankt, als alternder Revolvermann zu sehen war. Noch als er im Sterbebett lag, startete ein Fernsehsender einen Rückblick auf sein Leben. Begleitet von großem Medieninteresse besuchte US-Präsident Jimmy Carter Wayne noch kurz vor seinem Tod.

John Wayne starb am 11. Juni 1979 in Los Angeles.


Ergänzende Personencharakterisierung von John Wayne

John Wayne, geboren als Marion Robert Morrison am 26. Mai 1907 in Winterset, Iowa, und gestorben am 11. Juni 1979 in Los Angeles, Kalifornien, bleibt eine Ikone des amerikanischen Kinos. Seine Karriere und sein öffentliches Leben sind von starker Symbolik und tiefgreifender Komplexität geprägt, die sich sowohl in seiner Filmfigur als auch in seinem persönlichen Werdegang widerspiegeln. Diese ergänzende Personencharakterisierung untersucht die Facetten von John Waynes Persönlichkeit, seine Eigenarten, seinen Einfluss und die Kontroversen, die ihn begleiteten.

Persönlichkeit und Charakter

John Wayne verkörperte eine unverwechselbare Mischung aus Charisma, Selbstbewusstsein und Rauheit, die ihn sowohl auf der Leinwand als auch im realen Leben zu einer unverwechselbaren Persönlichkeit machte. Seine Bühnenfigur, der unerschütterliche Cowboy oder unbesiegbare Soldat, spiegelte sich in vielen Aspekten seines tatsächlichen Charakters wider. Wayne war bekannt für seine robuste, manchmal raue Art, die durch seine Rolle als „Duke“ untrennbar mit seinem öffentlichen Image verbunden war.

Sein Auftreten war geprägt von einem selbstbewussten, oft stoischen Umgang mit Herausforderungen. Dies zeigte sich nicht nur in seinen Rollen, sondern auch in seinem Umgang mit persönlichen und beruflichen Widrigkeiten. Waynes Entschlossenheit, die oft mit unerschütterlichem Optimismus und einer markanten Männlichkeit einherging, war sowohl eine Quelle seines Erfolgs als auch ein Punkt der Kritik. Diese Entschlossenheit ging manchmal mit einer unnachgiebigen Haltung einher, die ihn in den Augen vieler zu einer charismatischen, aber auch kontroversen Figur machte.

Einfluss und kulturelles Erbe

John Waynes Einfluss auf das amerikanische Kino und die Populärkultur ist unbestreitbar. Als eine der zentralen Figuren im Western-Genre hat er nicht nur das Bild des „starken Mannes“ geprägt, sondern auch maßgeblich zur Definition des modernen Westerns beigetragen. Durch Filme wie „Stagecoach“ (1939), „The Searchers“ (1956) und „True Grit“ (1969) hat Wayne den Archetyp des amerikanischen Helden verinnerlicht und popularisiert.

Waynes Darstellung des resoluten und unerschütterlichen Helden beeinflusste nicht nur das Kino, sondern auch die Vorstellungskraft der amerikanischen Öffentlichkeit. Sein Bild als Symbol für Stärke, Unabhängigkeit und Patriotismus wurde zu einem bedeutenden Teil des amerikanischen Selbstbildes im 20. Jahrhundert. Trotz der oft einseitigen Darstellungen seiner Figuren reflektierten seine Filme tieferliegende Themen von Loyalität, Moral und der Suche nach Gerechtigkeit, die zu einem zentralen Bestandteil seiner filmischen Identität wurden.

Politische Überzeugungen und Kontroversen

Waynes politische Überzeugungen waren ein bedeutendes und oft umstrittenes Element seiner öffentlichen Persona. Ein deklarierter konservativer Republikaner und engagierter Unterstützer der US-Streitkräfte, hatte Wayne eine stark nationalistische Haltung, die sich in seinen öffentlichen Äußerungen und seiner politischen Arbeit widerspiegelte. Er sprach offen gegen den Kommunismus und unterstützte vehement den Vietnamkrieg, was ihm sowohl Bewunderung als auch Kritik einbrachte.

Seine politische Haltung und seine Unterstützung für konservative Ideale führten zu erheblichen Kontroversen. Wayne war bekannt für seine oft kontroversen Äußerungen, die nicht nur seine Filme, sondern auch seine öffentlichen Auftritte prägten. Diese politischen Ansichten führten zu Spannungen innerhalb der Filmindustrie und beeinflussten seine Beziehungen zu anderen Künstlern und Politikern. Dennoch blieb Wayne eine zentrale Figur im politischen und kulturellen Diskurs seiner Zeit, was seine Komplexität als öffentliche Persönlichkeit unterstreicht.

Persönliches Leben und Privatleben

Im persönlichen Leben war John Wayne für seine starke Familienbindung und seine Neigung zum traditionellen Lebensstil bekannt. Er heiratete dreimal und hatte insgesamt sieben Kinder, wobei sein Familienleben oft im Mittelpunkt der Berichterstattung stand. Sein Familienleben wurde häufig von den Medien thematisiert, was teilweise dazu beitrug, sein Bild als Patriarch und Familienmensch zu festigen.

Wayne war auch für seine sportlichen und physischen Aktivitäten bekannt, die zu seinem Image des robusten Helden beitrugen. Er war ein leidenschaftlicher Reiter und schätzte die Outdoor-Aktivitäten, die oft mit seinem Film-Image als Cowboy korrelierten. Diese Interessen spiegelten sich nicht nur in seiner Filmkarriere wider, sondern auch in seinem täglichen Leben und seinen Hobbys.

Erbe und posthume Betrachtungen

John Waynes Erbe ist ebenso komplex wie seine Persönlichkeit. Sein Einfluss auf das Kino und die Popkultur bleibt tiefgreifend, auch wenn die Rezeption seiner Filme und seines öffentlichen Bildes im Laufe der Jahre gemischte Reaktionen hervorgerufen hat. Während viele Wayne als Symbol für traditionelle amerikanische Werte und als ikonischen Schauspieler betrachten, gibt es auch kritische Betrachtungen seiner politischen Ansichten und seiner Darstellung von Geschlechterrollen und Ethnizität.

In der posthumen Betrachtung wird Wayne oft als Produkt seiner Zeit gesehen, dessen Leistungen sowohl bewundert als auch hinterfragt werden. Die Kritiker seiner Darstellung neigen dazu, ihn als Symbol für eine bestimmte Art von amerikanischem Nationalismus und Männlichkeit zu betrachten, während die Anhänger seine Verdienste um das Kino und seine Darstellung von Heldentum und Stärke hervorheben. Sein Leben und Werk bleiben ein faszinierendes Studium über den Einfluss von Persönlichkeit und Zeitgeist auf die Kulturgeschichte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass John Wayne eine ikonische Figur ist, deren Leben und Karriere eine faszinierende Mischung aus Charisma, Komplexität und Kontroversen darstellen. Seine Auswirkungen auf das Kino, seine politische Haltung und seine private Persönlichkeit machen ihn zu einer der markantesten und vielschichtigsten Figuren des 20. Jahrhunderts.


1930 - Der große Treck

1931 - Serial

1933 - The Telegraph Trail

1934 - West Of The Devide

1935 - Texas Terror

1936 - The Lawless Nineties

1937 - Die Spielhölle von Wyoming

1938 - Santa Fe Stampede

1939 - Höllenfahrt nach Santa Fe

1940 - Der lange Weg nach Cardiff

1942 - Piraten im Karbischen Meer

1943 - Harte Burschen - steile Zähne

1944 - Alarm im Pazifik

1945 - San Francisco-Lilly

1946 - Der schwarze Reiter

1947 - Tycoon

1948 - Bis zum letzten Mann

1949 - Im Bann der roten Hexen

1950 - Rio Grande

1951 - Unternehmen Seeadler

1952 - Der Sieger

1953 - Das letzte Signal

1954 - Es wird immer wieder Tag

1955 - Man nennt mich Hondo

1956 - Der schwarze Falke

1957 - Düsenjäger

1958 - Links und rechts vom Ehebett, Cameo

1959 - Rio Bravo

1960 - Land der tausend Abentuer

1961 - Die Comancheros

1962 - Der Mann, der Liberty Valance erschoß

1963 - Das war der Wilde Westen

1964 - Circus-Welt

1965 - Die größte Geschichte aller Zeiten

1966 - Der Schatten des Giganten

1967 - Die Gewaltigen

1968 - Die grünen Teufel

1970 - Chisum

1971 - Big Jake

1972 - Dreckiges Gold

1973 - Geier kennen kein Erbarmen

1975 - Brannigan - ein Mann aus Stahl

1976 - Der Scharfschütze

Name:Marion Michael Morrison

Alias:John Wayne

Geboren am:26.05.1907

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

Geburtsort:Winterest (USA).

Verstorben am:11.06.1979

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