Michael Herbig

Name:Michael Herbig

Alias:Bully

Geboren am:29.04.1968

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

Geburtsort:München (D).


FELTAS TIME ATLAS

Der Schauspieler, Synchronsprecher, Autor, Produzent und Regisseur Michael Herbig, besser bekannt als "Bully", zählt zur Elite der deutschen Comedy-Szene. Der Durchbruch gelang ihm mit der selbst produzierten Show-Reihe "Bullyparade" beim Sender Pro7. Die Qualität seiner Sketche und Kurzfilme lag vielfach in der aufwändigen Umsetzungen von Parodien. Zum Kino-Star wurde er im Jahr 2001 mit der Komödie "Der Schuh des Manitu", der sich an den Romanen von Karl May orientierte. Als Regisseur im ernsten Genre behauptete er sich mit dem Film "Ballon" (2018). Der Triller behandelt die Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel aus der DDR nach Westdeutschland mit einem selbstgebauten Heißluftballon. Zu seinen weiteren erfolgreichen Produktionen gehören "Traumschiff Surprise" (2004), "Hui Buh, das Schlossgespenst" (2006), "Wickie und die starken Männer" (2009), "Buddy" (2013), "Vier gegen die Bank" (2016) und "Bullyparade – Der Film"...
Michael Herbig wurde am 29. April 1968 in München geboren.

Herbig verbrachte seine Kinder- und Jungendjahre in München. Nach dem Abschluss der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografen. Durch Zufall erhielt er 1992 eine Anstellung als Moderator bei "Radio Gong". 1995 wechselte er für ein Jahr zu "Radio Energy". Dort entstand mit ihm unter dem Pseudonym "Bully" die Sendung "Langemann und die Morgencrew". Weiter war Michael Herbig in Webespots und zahlreichen TV-Produktionen, wie in "Der wahre Grand Prix" zu sehen. Erste große Popularität bescherte ihm die 800 Folgen umfassende Hörfunk-Comedy-Serie "Die Bayern Cops", für die er mit dem "BLM Hörfunkpreis" für Comedy ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr, 1996, gründete er seine eigene Produktionsgesellschaft namens "herbX Medienproduktion".

Neben den bekannten Arbeiten von Bully entstanden dabei auch Inhalte für einige andere Comedy-Sendungen. Der Durchbruch gelang Bully mit der selbstproduzierten Show "Bullyparade", die auf Pro7 zu sehen war. Bei diesem Projekt war Bully sowohl Autor und Darsteller als auch Regisseur und Produzent. Die Sendung wurde zweimal für den Comedy-Preis "Goldene Rose von Montreux" und einmal für den Deutschen Fernsehpreis 2000 nominiert. Die neue Qualität seiner Sketche lag in der Umsetzung. Entweder bestachen sie in der Ausstattung durch ihre Aufwändigkeit oder Einfachheit. Zumeist orientierten sie sich an Parodien. Zu seinen erfolgreichsten Arbeiten wurden dabei Adaptionen auf diverse Serien, Filme oder auch Werbespots. Zu seinen weiteren Produktionen gehörten die Hauptrolle in dem RTL-Film "Die Bademeister", die wöchentliche bundesweite Radioshow "Bully''s Late Light Show" sowie die Pro7-Sendung "Easy Bully".

Unter dem Titel "Bully - Feines Fressi" veröffentlichte er 1998 sein erstes Comedy-Hörspiel auf CD. Mit dem Film "Erkan & Stefan" feierte Bully 1999 sein Regie-Debüt in einer Kinoproduktion. Im Walt Disney Zeichentrickfilm "Ein Königreich für ein Lama" lieh Bully 2000 dem Hauptdarsteller "Lama - Kusko" seine Stimme, und kurz darauf erschien mit dem Titel "Traumschiff" sein zweites Comedy-Hörspiel. Zur Umsetzung weiterer Arbeiten wurde von ihm 2000 das Unternehmen "herbX film" gegründet. Endgültig zum Star wurde Bully mit dem Kinofilm "Der Schuh des Manitu" (2001). Bully verkörpert darin eine indianische Doppelrolle in einer höchst amüsanten Anlehnung an die Abenteuerverfilmungen der Romane von Karl May. Die Komödie "Der Schuh des Manitu", in der er auch Regie führte, wurde zur bis dahin erfolgreichsten deutschen Kinoproduktion. Ausgezeichnet wurde das Werk mit den renommiertesten Preisen der deutschen Medienlandschaft.

Auch dieser Film ist, wie die CD "Traumschiff", ein geistiger Ableger einer Sketch-Reihe aus der "Bullyparade". Im selben Jahr belegte Michael "Bully" Herbig eine Gastrolle als Arzt in dem deutschen Kinofilm "Knallharte Jungs" (2001). Im Juli 2004 erschien "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" in den deutschen Kinos. Wie auch schon in seiner ersten Kinoproduktion war Michael Herbig auch hier als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller tätig. Am 13. September 2004 startete die Comedy-Show von Michael Herbig und Rick Kavanian auf Pro7 mit dem Titel "Bully und Rick". In der erfolgreichen Comedy-Serie spielten die Beiden alle Rollen selbst, schrieben die Bücher und gaben der Reihe damit ihre ganz eigene Handschrift. Michael Herbig wurde bei der Verleihung des Deutschen Comedy-Preises 2004 als bester Comedian ausgezeichnet, und für "(T)Raumschiff Surprise" erhielt er im November 2004 einen "Bambi".

Bei der 55. Verleihung des Deutschen Filmpreises im Juli 2005 übernahm Herbig die Moderation des Abends. Im Oktober 2005 erhielt die Sendung "Bully und Rick" in der Kategorie "Beste Sketch-Comedy" den Deutschen Comedy Preis. Erneut im Kino vertreten war Herbig in der Verfilmung des Hörspielklassikers "Hui Buh, das Schlossgespenst". Als computeranimiertes Gespenst versucht er hierin seine Spuklizenz zurückzuerlangen. 2006 erhielt er den "Peter-Frankenfeld-Preis" für künstlerische Vielseitigkeit und humanitäres Engagement. 2008 verfilmte Herbig die Zeichentrickserie "Wickie und die starken Männer" als Spielfilm für das Kino. 2012 wurde er bei der Verleihung des 62. Deutschen Filmpreises mit dem Bernd Eichinger Preis ausgezeichnet. Als Regisseur im ernsten Genre behauptete er sich mit dem Film "Ballon" (2018). Der Triller behandelt die Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel aus der DDR nach Westdeutschland mit einem selbstgebauten Heißluftballon.

Im Jahr 2019 wurde Herbig für "Ballon" mit dem "Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke" ausgezeichnet. 2020 folgte der Film "Der Boandlkramer und die ewige Liebe".

Als Darsteller (D), Drehbuchautor (B), Regisseur (R), Produzent (P)


2000: Erkan & Stefan (R)

2001: Der Schuh des Manitu (D, B, R, P)

2002: Knallharte Jungs (D)

2004: (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 (D, B, R, P)

2006: Hui Buh – Das Schlossgespenst (D)

2007: Lissi und der wilde Kaiser (D, B, R, P)

2008: Asterix bei den Olympischen Spielen (D)

2008: Die Geschichte vom Brandner Kaspar (D)

2009: Wickie und die starken Männer (B, R)

2011: Hotel Lux (P)

2012: Zettl (D)

2013: Der unglaubliche Burt Wonderstone (D)

2013: Buddy (D, B, R, P)

2015: Traumfrauen (D)

2016: Vier gegen die Bank (D)

2017: Bullyparade – Der Film (D, B, R, P)

2018: Ballon (D, B, R, P)

2020: Der Boandlkramer und die ewige Liebe (D)

Michael "Bully" Herbig
c/o herbXfilm
Südliche Münchner Str. 35a
82031 Grünwald
Deutschland
1996 - Hörfunkpreis der BLM

1998 - Nominierung "Goldene Rose von Montreux"

1999 - Nominierung für die Goldene Rose von Montreux

2002 - Deutscher Filmpreis in Gold

2002 - Deutscher Filmpreis / Publikumspreis

2002 - Bayerischer Filmpreis

2002 - Goldene Schallplatte / Gold

2002 - Goldene Schallplatte / Platin

2003 - Goldene Schallplatte / 3x Gold

2003 - Goldene Schallplatte / 2x Platin

2004 - Deutscher Comedypreis

2004 - Bambi / Sonderpreis

2004 - Eins Live Krone

2005 - Bayerischer Filmpreis / Comedy

2005 - Goldene Kamera

2005 - Nominierung Deutschen Filmpreis

2005 - Deutscher Comedypreis

2006 - Peter-Frankenfeld-Preis

Name:Michael Herbig

Alias:Bully

Geboren am:29.04.1968

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

Geburtsort:München (D).


FELTAS TIME ATLAS