Kevin Spacey

Name:Kevin Fowler

Alias:Kevin Spacey

Geboren am:26.07.1959

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

Geburtsort:South Orange, New Jersey (USA).

Der US-amerikanische Schauspieler feierte seinen Durchbruch als Charakterdarsteller 1995 in der Rolle des Roger "Verbal" Kint in "Die üblichen Verdächtigen". Bereits davor blicke er auf eine glänzende Hollywood-Karriere zurück, die Mitte der 1980er Jahre begann. Den Höhepunkt seiner darstellerischen Leistungen markierte sein Auftritt als Lester Burnham im Filmdrama "American Beauty" (1999), wofür er mit einem Oscar für die beste männliche Hauptrolle ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus betätigt er sich als Produzent und Regisseur. Seine Fähigkeit, sowohl charmante als auch düstere Rollen zu verkörpern, macht ihn zu einem der vielseitigsten Schauspieler seiner Generation. Seine schauspielerischen Wurzeln liegen im Theater. Trotz zahlreicher Kinoproduktionen blieb er diesem Medium immer treu. Von 2004 bis 2015 war Kevin Spacey der künstlerische Leiter des Londoner Old Vic Theatre. Ein fulminanter TV-Erfolg verantwortete er als machthunriger US-Politiker Francis "Frank" Underwood in der Netflix-Fernsehserie "House of Cards" (2013-2018). Im Zuge der durch Harvey Weinstein ausgelösten Sexismus-Debatte, geriet auch Spacey ab Oktober 2017 mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung unter Druck...
Kevin Spacey wurde am 26. Juli 1959, in South Orange, im US-Bundesstaat New Jersey, als Sohn des technischen Redakteurs Thomas Fowler geboren. Seine Mutter Kathleen Fowler, geb. Knutson, arbeitete als Sekretärin.

Sein Künstlername Spacey geht auf den Mädchennamen seiner Großmutter väterlicherseits zurück. Aufgewachsen ist er in bürgerlichen Verhältnissen. Er galt als hyperaktives Kind. Noch während seines Aufenthaltes an der Chatsworth High School in San Fernando Valley machte Kevin Spacey Bekanntschaft mit der Schauspielerei. Er wirkte in einigen Schulproduktionen mit. Zu seinen Schulkameraden gehörte auch der spätere Filmschauspieler Val Kilmer. Zu dieser Zeit trat er erstmals in Comedy Clubs auf. 1979 siedelte Spacey nach New York über. Dort besuchte er die "Juilliard"-Schauspielschule. Zwei Jahre später brach er die Ausbildung ohne Abschluss ab. Am "New York Shakespeare Festival" gab er in dem Stück "Henry IV" sein Bühnedebüt. Kurz darauf debütierte er am Broadway in "Ghosts" von Henrik Ibsen. Darin spielte er den Sohn von Liv Ullman. Es folgten weitere Mitwirkungen in Stücken von William Shakespeare, Chekhov und O`Neill. 1984 erhielt Kevin Spacey die Zweitbesetzung für alle männlichen Rollen in dem Bühnenstück "Hurlyburly". Im Anschluss daran folgte sein Kinodebüt in Mike Nichols Streifen "Heartburn" (1986), in dem er neben Meryl Streep und Jack Nicholson einen U-Bahn-Dieb mimt. In der TV-Serie "Wiseguy" stellt er den fiesen Mel Proffitt dar. Die Sendungen erreicht Kultstatus.

Seinen ersten Oscar erhielt Kevin Spacey 1996 als bester männlicher Nebendarsteller in "Die üblichen Verdächtigen". Im selben Jahr lieferte er mit dem Werk "Albino Alligator" sein Regie-Debüt. Weiter stand er in der Filmversion von "Hurlyburly" (1996) neben Sean Penn die Rolle des Zynikers Mickey vor der Kamera. An der Seite von Jack Lemmon spielte Spacey in dem Stück "Long Day’s Journey into Night". Zwei Jahre darauf gründete er seine eigene Produktionsfirma "Trigger Street Productions", mit der er vor allem noch unbekannte Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren fördert. Den zweiten Oscar für Spacey, diesmal als bester männlicher Hauptdarsteller, gab es für "American Beauty". Immer wieder kehrte Spacey zu den Wurzeln seiner Schauspielkarriere, dem Theater, zurück. Mit seiner eigenen Produktionsfirma inszenierte er im Londoner Old Vic Theatre das Stück "The Iceman Cometh" von Eugene O`Neill und 1999 am Broadway. Darin spielte er die Hauptrolle. Mit Hilfe der teuersten Plätze für 100,- Dollar finanzierte er Schüler- und Studentenkarten, um so diese Zielgruppe wieder mehr ins Theater zu bringen. 2004 übernahm Kevin Spacey die künstlerische Leitung des Old Vic Theatres in London. Mit dieser Funktion verbindet er, selbst wieder vermehrt Theater zu spielen und Regie zu führen. Neben seiner Theaterschauspielerei engagiert sich Spacey für wohltätige Zwecke, wie der Schauspieler-Gewerkschaft, der Aids-Hilfe oder für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001.

Seinen Hauptwohnsitz verlegte er nach New York, in Los Angeles erwarb er ein weiteres Anwesen. 2011 erhielt er die Hauptrolle im Drama "Der große Crash – Margin Call". Ab 2013 verkörperte er den machthunriger US-Politiker Francis "Frank" Underwood in der Netflix-Fernsehserie "House of Cards". Die Produktion wurde ein internationaler Erfolg und avancierte zu seiner Paraderolle. 2015 wurde er dafür bei den Golden Globe Awards als Bester Serien-Hauptdarsteller geehrt. Weiter gewann er die Goldene Kamera als Bester Schauspieler International. Im selben Jahr, 2015, legte er sein Amt am Old Vic Theater nieder. Für seine Verdienste um Old Vic wurde er 2016 von Prinz Charles, im Namen von Königin Elisabeth II., zum Ritter (Knight Commander, KBE) geschlagen. Im Rahmen der durch Harvey Weinstein ausgelösten Sexismus-Debatte, geriet auch Spacey ab Oktober 2017 mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung unter Druck. Im Zuge einer Entschuldigung auf Twitter, erklärte er sein Coming-out als Homosexueller. Am 3. November 2017 beendete Netflix mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Spacey, nachdem Kollegen der Serie "House of Cards" die Vorwürfe der sexuellen Belästigung bestätigt hatten. Für die US-amerikanische Filmbiografie "Billionaire Boys Club" des Regisseurs James Cox (2018), kehrte er auf die Leinwand zurück.

Trotz der anhaltenden Kontroversen und rechtlichen Herausforderungen fand Spacey 2022 in dem italienischen Film "L’uomo che disegnò Dio" von Franco Nero eine Rolle. Im Jahr 2023 sprach ihn ein britisches Gericht von den Vorwürfen sexueller Übergriffe frei, was zu einer gemischten Reaktion in der Öffentlichkeit führte. Trotz der juristischen Freisprüche blieb seine Rückkehr in die Film- und Fernsehwelt ungewiss. Spacey hatte sich jedoch öffentlich zu seiner Leidenschaft für die Schauspielerei bekannt und drückte die Hoffnung aus, dass er eines Tages wieder in der Lage sein würde, in der Branche Fuß zu fassen.

1986 - Sodbrennen

1988 - Die Waffen der Frauen

1988 - Rocket Gibraltar

1989 - Die Glücksjäger

1989 - Dad

1991 - Die Stärke der Macht

1991 - Henry und June

1992 - Gewagtes Spiel

1992 - Glengarry Glen Ross

1994 - Iron Will -Der Wille zum Sieg

1994 - No Panic - Gute Geiseln sind selten

1994 - Unter Haien in Hollywood

1995 - Outbreak

1995 - Die üblichen Verdächtigen

1995 - Sieben

1996 - Die Jury

1996 - Looking for Richard

1996 - Albino Alligator

1997 - L.A. Confidential

1997 - Mitternacht im Garten von Gut und Böse

1998 - Hurlyburly

1998 - Das große Krabbeln (Synchronstimme)

1998 - Verhandlungssache

1999 - American Beauty

1999 - Ein ganz gewöhnlicher Dieb

1999 - The Big Kahuna - Ein dicker Fisch

2000 - Das Glücksprinzip

2001 - K-PAX

2001 - Schiffsmeldungen

2002 - Austin Powers Goldständer

2003 - Das Leben des David Gale

2004 - The United States of Leland

2005 - Beyond the Sea

2006 - Superman Returns
Kevin Spacey
c/o Polaris PR
8135 W. 4th,
2nd Floor
Los Angeles, CA 90036
USA

Name:Kevin Fowler

Alias:Kevin Spacey

Geboren am:26.07.1959

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

Geburtsort:South Orange, New Jersey (USA).